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Das Element Holz |
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Der Frühling: es gibt keine Kraft ohne das Grün (H. v. Bingen) Die Jahreszeit des Erwachens und der Erneuerung bietet wunderbare Möglichkeiten, die Trägheit der Körpersäfte und Energien anzuregen. Kraftvoll wirken sich die ersten Sonnenstrahlen auch auf unseren Körper aus. Wir tanken neue Energie und wollen uns von allem befreien. Die Kraft des Holzes tritt am Morgen und im Osten ein, in der Geburt und in jedem Neubeginn. Das Holz ist das erste Element im Zyklus. Im menschlichem Organismus manifestiert es sich in Leber und Gallenblase, in den Muskeln und Sehnen. Die dem Holz zugeordnete Farbe ist grün. Der Schlüssel zum Verständnis dieses Elementes ist der Baum. Er ist in der Erde verwurzelt, oft ebenso tief wie seine Äste in den Himmel ragen. Durch die Wurzeln nimmt er Wasser und Mineralien zu seiner Ernährung auf.
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Der Baum
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Das Element Feuer |
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Der Sommer: Leben aus der Fülle Die Kraft des Feuers manifestiert sich zu mittag und im Süden, in jeder Blütezeit, in der Hitze und im Sommer. Wenn das Feuer eines Menschen im Gleichgewicht ist, wird der Sommer Freude und Erfüllung bringen. Ein solcher Mensch hat ein inneres Gleichgewicht, von dem aus er die Geschehnisse übersieht. Er weiß, wann er zu sprechen und wann er zu schweigen hat. Er kann andere lenken und führen, aber er weiß auch, wann es Zeit ist zurückzutreten. Eine Lichtmeditation ist geeignet, deinen Verstand zur Ruhe zu bringen.
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Das Element Erde |
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ist der Spätsommer, eine Zeit, in der die Natur Fülle und Überfluss zeigt! Vorratskammern werden gefüllt und Nahrungsmittel werden verarbeitet um das Überleben im Winter zu gewährleisten. Während der Mensch im Frühjahr nach vorn blickt und auf den Sommer hin lebt und im Sommer selbst den Augenblick genießend die Gegenwart erlebt, beginnt er im Nachsommer auf das Gewesene zurückzuschauen und es zu verarbeiten. Der Nachsommer ist die Übergangszeit von der Yang-Phase der Natur zu ihrer Yin-Phase. Im Menschen drückt sich das Element Erde durch Mitgefühl, Anerkennung und Sympathie aus und durch ein Gefühl von Liebe und Verbundenheit mit der eigenen Umgebung. Sammlung, Verarbeitung, geistige Ernährung, das Sammeln von Wissen, das uns die Sicherheit gibt, mit schwierigen Lebenssituationen fertig zu werden und zu überleben. Bei einem Ungleichgewicht im Erde-Element kann es zu Unsicherheit kommen (schwache Erdung), Ängste, Grübeln über vergangene Zeiten. Erkrankungen wie Magengeschwüre, Menstruationsbeschwerden, Allergien oder Stoffwechselerkrankungen können die Folge sein. Wie wir auftreten, ob wir mit beiden Beinen im Leben stehen, uns im Großen und Ganzen wohl in unserer Haut fühlen – all dies hängt von unserer Verbindung mit der Erde ab.
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Das Element Metall |
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ist der Herbst. Veränderungen in der Natur erleben. Eine Zeit der späten Reife und Ernte, eine Zeit des Abschiednehmens von der Wärme des Sommers. Das Grundgefühl ist die Trauer, die Tage werden kürzer und kälter. Wir nehmen die Farben der Blätter, der Erde auf den Feldern und den rauen Wind wahr, wir spüren die Veränderungen in der Natur. Mensch und Natur ziehen sich in sich selbst zurück. Die meisten spirituellen Traditionen lenken ihre Aufmerksamkeit nun auf Atemübungen und die Lenkung der Atemenergie im Organismus als Technik der Meditation. Die Fähigkeit mit dem Einatmen „Aufzunehmen“ und mit dem Ausatmen „Loslassen/Ausscheiden“ bilden die Basis der geistigen und körperlichen Gesundheit. Wenn die Fähigkeit des Aufnehmens schlecht entwickelt ist, wird der Köper an Mangel leiden. Wenn die Fähigkeit des Loslassens nicht ausgebildet ist, wird der Organismus verstopft sein.
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Das Element Wasser |
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Die Stille um mich herum geniessen. Die Tage sind nun kurz. Wir stehen meist im Dunklen auf, und wenn wir am Abend nach Hause kommen, ist es meist schon wieder dunkel. Viele Tiere halten nun Winterschlaf; sie wissen, wie sehr viel schwieriger es nun ist, den Kreislauf in Gang zu halten und für ausreihend Nahrung zu sorgen. Auch wir Menschen ziehen uns nun mehr zurück, zwar nicht um Winterschlaf zu halten, aber um uns im Haus zu wärmen. Das Licht der Sonne fehlt jetzt häufig, die Leichtigkeit des Sommers, Energien aufzunehmen, ist vorbei. Diese jahreszeit fordert uns heraus dranzubleiben am Leben, teilzunehmen und zu teilen. Oft schleichen sich mit zunehmender Dunkelheit auch dunkle Gedanken in die Seele der Menschen ein. Depressive Verstimmungen und Ängste sind die Folge. Wie erleben nun die Natur schlafend und erstarrt. Stelle ich mich dieser Wirklichkeit, kann ich neue Schritte tun. Nutzen wir diese Zeit, um uns ebenfalls zu zentrieren. Die Kargheit um uns herum schärft unsere Sinne für das Wesentliche.
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Schulterstand
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